Die Entwicklung
Mit der Schwangerschaft können werdende Mütter beginnen, ihre Babys auf die Vielfalt der Lebensmittel aufmerksam zu machen. Je abwechslungsreicher und geschmacksvariabler sich die Mutter ernährt, desto früher kommt der Fötus mit verschiedensten Geschmäckern über das Fruchtwasser in Kontakt. Jene Kinder sind später dann auch eher bereit neue Lebensmittel auszuprobieren und anzunehmen, da ihnen vieles vertraut ist. Diesen Vorteil sollte sich jede werdende Mutter zu Nutze machen.
Bei den Kleinkindern zählt zu den Primärbedürfnissen, Hunger und Durst zu stillen. Sie erkennen, wann sie satt sind und hören einfach auf zu Essen. Hier ist es besonders wichtig, den Sättigungspunkt der Kinder zu akzeptieren. Auch wenn das Fläschchen noch einen Rest enthält oder man das Gefühl hat, das Kind hätte zu wenig gegessen. Solange hier keine Störfaktoren (Fernseher, Spielsachen,…) ihr Unwesen getrieben haben, kann man ruhig auf die Selbsteinschätzung des Kindes vertrauen.
Mit zunehmendem Alter sind Kinder verschiedensten Außenreizen ausgesetzt. Essen wird zur Gewohnheit, dient als Ersatz für Langeweile oder bekommt aus sozialen Gründen einen wichtigeren Stellenpart eingeräumt. Sie (wir) verlernen so, auf unser Hungergefühl zu hören.
Bis 10 Jahre besitzen Kinder kein Zukunftsdenken. Das heißt, sie verstehen nicht, welche Auswirkungen eine falsche Ernährung für sie haben kann. Ihr Drang zur Eigenverantwortung entwickelt sich etwa im zehnten Lebensjahr, diesen sollte man sich zu Nutze machen und Kinder verschiedenste Aufgaben und gesunde Entscheidungen übernehmen lassen.
Bei Teenagern kann es vorübergehend zu einer „Ausbrechphase“ kommen. Sie wollen sich selbst erkennen und ihre eigenen Werte schaffen. Solange im Familienkreis die Ernährungsgewohnheiten beigehalten werden, immer genügend vollwertige Nahrungsmittel zur Verfügung stehen und im Kindesalter eine gute Ernährungs-Grundlage gelegt wurde, müsst ihr euch diesbezüglich aber keine Sorgen machen. Viele Vorteile bringt das Einnehmen von gemeinsamen Mahlzeiten mit sich und sollte einmal täglich zur Gewohnheit gemacht werden.
Im Beitrag „11 Tipps und Tricks“ findet ihr Ideen um Kindern gesunde Ernährung schmackhaft zu machen. Ich wünsche euch viel Vergnügen bei der Umsetzung, eure Patrizia